Im Rahmen des Coachings Gemeinschaftsverpflegung, das das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck anbietet, hat sich Hof Hohenwart – Wohnen für Menschen mit Behinderung vor elf Monaten aufgemacht, seine Verpflegung unter den Aspekten Gesundheit, Wertschätzung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zu überprüfen und zu optimieren. Am 10. Februar erhielt die Einrichtung nun die Urkunde für eine erfolgreiche Teilnahme am Coaching.
Neben den Wünschen der Bewohner bei der Speiseplanung wird künftig darauf geachtet, dass ausgewogene und gesundheitsförderliche Speisen zubereitet werden. Zu etwa 50 Prozent kommen die eingesetzten Lebensmittel aus der Region und auch den Anteil an Biolebensmitteln möchte die Einrichtung steigern. Um weniger Abfälle zu produzieren, verzichtet das Haus auf Portionsverpackungen zum Beispiel bei Marmelade oder Butter und kauft Joghurt nur noch in großen Gebinden. „Das macht sich bei der Müllmenge schon bemerkbar“, berichtet Heimleiter Josef Demmler.
Zum Abschluss des Coaching Seminars dürften wir an einer Führung durch die Hofbräuhaus-Kunstmühle in München teilnehmen. Die Führung dauerte etwas mehr als eine Stunde und wir lernten einiges über Mehl, Gries, das Handwerk an sich und ein bisschen Geschichte. Jakob Blum, der Inhaber der Mühle, brachte uns auf unterhaltsame Weise die interessante Geschichte der Kunstmühle näher. Eine tolle Erfahrung und ein gelungener und lehrreicher Nachmittag. Anschließend wurden im Blauen Haus, einem inklusiven Cafe, die Urkunden überreicht.

